Winter Capsule Rückblick

Der Frühling ist  ganz nah und damit auch meine Capsule Wardrobe für den Frühling 2017. Bevor ich euch die aber morgen enthülle, folgt wie immer der Rückblick auf die letzten 3 Monate.

Meine liebsten Outfits

Aus den 18 gezeigten Outfits des Winters habe ich euch mal 4 meiner liebsten rausgesucht.

Winter Capsule Wardrobe 2017 Rückblick

Besonders schön fand ich die Outfits mit Lederhose. Gerade auch den letzten Look des Winters werde ich wohl noch öfter genau so tragen. Aber auch die Kombination mit meinem alten roten Mantel hatte was.

Meine Winteruniform hat es auch in meine Lieblingsoutfits geschafft, das liegt vor allem an den Accessoires wie dem Gürtel und der goldenen Kette. Beides macht aus dem Outfit einen stimmigen Look. Und zu guter letzt das Outfit mit der vom Freund gemopsten Bomberjacke. In starkem Kontrast zur Spitzenbluse finde ich dieses Ensemble immer noch mit am schönsten. Welches Outfit war euer Favorit?

Was habe ich gelernt?

#1 Uniformen – Outfit Formeln

Ich hatte von Anfang an befürchtet, dass die Winter Capsule eine Herausforderung für mich werden würde. Und das hat sich auch bewahrheitet. Meine typischen Uniformen waren diese hier: Pullover + Jeans + Mantel und diese bestehend aus: Top + Cardigan + Jeans + Mantel. Soweit ok.

Das Problem? Die einzelnen Teile in meiner Capsule (also die Tops, Mäntel, oder Pullover) unterscheiden sich untereinander nicht genug, so dass ich oft das Gefühl hatte doch das gleiche zu tragen. Abhilfe hätte ein grobstrickiger Pullover gebracht oder ein dritter Mantel. Leider habe ich keine Teile gefunden, die meinen Kriterien und Erwartungen entsprochen hätten. Blöd, dass man so wählerisch wird, wenn man eine Capsule Wardrobe hat (naja, eigentlich ist das ja was Gutes!).

#2 Farbkonzept

Die einzigen Farbtupfer in meiner Garderobe waren diesen Winter meine rote Tasche und der rote Mantel. Ich muss aber zugeben, dass mich das keineswegs gestört hat.
Ich komme mit farbigen Akzenten in Accessoires irgendwie besser klar als einen roten Pullover zu tragen. Trotzdem erwische ich mich oft bei dem Gedanken, ob meine Garderoben nicht doch einen Tick zu monochrom sind?

#3 Strickjacken Probleme

Resultierend aus dem Problem 1 hatte ich unglaubliche Probleme passende Strickjacken zu finden, allerdings brauchte ich unbedingt welche. Ich wusste nur nicht genau, welche Art ich brauchte um a) meinem Stil treu zu bleiben, aber um b) mit einer neuen Strickjacke den größtmöglichen Unterschied zu meinen anderen Strickjacken zu erreichen.
Leider habe ich diesen Spagat nicht geschafft. Ich habe zwar Kriterium a) erfüllt, allerdings finde ich nicht, dass sich meine neue graue oversized Strickjacke besonders von meiner blauen oversized Strickjacke unterscheidet.

Ziele für die nächste Capsule Wardrobe?

Mich wieder mit Röcken anfreunden! Wie ihr gemerkt habt, habe ich wenige Kleider und gar keine Röcke in den letzten Capsule Wardrobes gehabt. Das lag vor allen daran, dass ich diese im Alltag nicht tragen konnte. Ein Rock und arbeiten im Labor verträgt sich eben nicht so gut.

Da dieses Kapitel aber nun abgeschlossen ist, wäre es vielleicht eine gute Idee mal wieder den Versuch zu wagen einen Rock hinzuzufügen. Generell fühle ich mich trotzdem wohler in Jeans: nichts rutscht hoch, alles ist bedeckt, ich kann mich hinsetzten wie ich will. Mal schauen also ob diesen Frühling ein Rock einziehen wird.

Das war meine kleine Zusammenfassung. Ich hoffe sie hat euch gefallen? Findet ihr das Capsule Wardrobe Prinzip immer noch so spannend wie ich?

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6 thoughts on “Winter Capsule Rückblick

  1. Hi Anne.

    Ich habe glaube ich dasselbe Problem in der Frühlings CW, was du für den Winter hattest: Ich habe viele Basics, die sich nicht wirklich unterscheiden. Ich habe gestern mal ein großes Anprobieren gestartet. Ich finde meine Garderobe für den Frühling leider etwas langweilig. Habe allerdings mein Budget schon voll ausgeschöpft – offensichtlich aber nur Basics gekauft … Ich liebäugle noch mit einer bestickten Jeans von TopShop, ich glaube, die würde einfach jedes Outfit komplett aufwerten. LG Jasmin

    1. Ich kenne dieses Problem nur zu gut. Basics sind natürlich wichtig, aber die Sachen die deinen Stil genau wiedergeben und das Outfit quasi aufs nächste Level bringen machen eben doch den größeren Unterschied aus als man denkt. Das sind dann eher Stil-Basics als die Basic-Basics.
      Leider schreiben viele immer nur von: man braucht gute Basics, kauft unbedingt die Basics. Und dann steht man da mit seinen Basics und fühlt sich basic langweilig.

      Eine Hose die genau deinem Stil entspricht ist auf jeden Fall eine gute Investition. Wenn bestickt genau der Richtung entspricht, in die du deinen Stil entwickeln willst, dann wärst du damit auf dem richtigen Weg. Ich persönlich finde auch immer Jacken sind die ultimativen Gamechanger (wie man so schön sagt). Eine tolle Lederjacke, Spitzenjacke oder Mantel in deiner Stilrichtung – und zack man ist ein neuer Mensch. Habe ich bei meinem Mantel und der Lederjacke sofort gemerkt. Und das gute daran? In unseren Breitengeraden braucht man eigentlich immer eine Jacke – so kann man jeden Tag sein Outfit durch eine tolle Jacke aufpeppen.

      Was das Budget angeht: Wenn du jetzt an Basics augestockt hast, kannst du diese Kategorie ja im nächsten Monat auslassen und dein Budget dann für ein Teil ausgeben, dass deine Looks genau in deine angestrebte Stilrichtung bringt, wie die Hose. Oder wie ist dein Budget verteilt? Kaufst du alles vor der Capsule Wardrobe oder hast du ein monatliches Budget wie ich?
      Wenn du jetzt schon dein komplettes Budget für die Frühlings CW rausgehauen hast und das Gefühl hast sie ist zu langweilig: vielleicht kannst du die Outfits durch schon vorhandene Accessoires aufpeppen? Oder aber du suchst nach so einer bestickten Hose bei Kleiderkreisel? Da könntest du wenigstens Geld sparen?!

      Seinen Kleiderschrank zu überarbeiten ist auf jeden Fall ein Prozess, der doch länger braucht als man denkt. Leider. Aber halte durch, beschäftige dich weiter mit den Teilen, die deinen Kleiderschran schnell weiter voranbringen und dann wirst du von Capsule zu Capsule Wardrobe zufriedener. Bei mir hat es auch fast 1 1/2 Jahre gedauert bis ich alles soweit hatte, dass ich meine Klamotten nicht mehr oberlangweilig gefunden habe.

      LG Anne

  2. Ach Anne, da musste ich gerade echt schmunzeln. Basic langweilig beschreibt es eigentlich genau! Ich werde auch zukünftig, wenn man was kaputt geht, weil es leider nicht alles super hochwertig in der Qauli ist, auf ein Basic mit Twist zurückgreifen. Ich glaube, das ist einfach spannender, zumindest, wenn einige Teile nicht nur basic basic sind. Lederjacke und Mantel habe ich und *trommelwirbel* auch endlich ein Paar Loafers aus Lackleder. Es durfte auch eine Tasche mit, die etwas Besonderes ist und die Outfits auf jeden Fall aufwerten kann. Ich mache das normalerweise immer so, dass ich vor der Saison shoppen gehe und dann während der Saison bis auf ein paar fehlende Teile, die ich noch nicht finden konnte, nichts mehr kaufe. Aber dieses Mal habe ich echt so viele Basics gekauft, dass alles schon weg ist haha … Eigentlich dachte ich, als ich shoppen war: Ja, jetzt hast du alles! Und als ich dann in den Schrank schaute … Naja. Aber hey, ich habe etwas anzuziehen. Es passt auch alles zusammen. Vielleicht muss ich dann diese Saison einfach etwas „langweiliger“ rumlaufen und dann für den Sommer ein paar spannendere Teile besorgen.

    Das mit dem Stil finden ist echt so ein Ding. Ich habe so oft das Problem, dass ich bei einem Teil denke: Hey, das ist cool, das mag ich und kann ich gut kombinieren! Und dann finde ich es irgendwann doch langweilig. Daher dachte ich, Basic kann vorerst nicht schaden. Tut es wahrscheinlich auch nicht, wenn man denn noch um Teile in seinem Stil ergänzt. Das nehm ich mir mal für den Sommer vor! Ich lese auch gerade das Buch von Anuschka Rees „Das Kleiderschrankprojekt“. Vielleicht hilft mir das etwas. Es ist so bescheuert, wenn man so viel Kohle für Klamotten ausgibt und dann am Ende doch nicht zufrieden ist, obwohl man dachte, man ist auf dem richtigen Weg. Irgendwie frustrierend … :/

    LG Jasmin

    1. Mit dem Buch von Anuschka Rees hast du schon mal alles richtig gemacht! Ich finde das wirklich super und wenn du den Schritten folgst wirst du bald herausfinden, was genau du eigentlich von deiner Garderobe möchtest.
      Rückschläge gehören auf jeden Fall dazu. Auch ich denke manchmal bei einem Teil: ja das ist genau was ich brauche, nur um es am Ende doch kaum zu tragen. Durchhalten und vielleicht auch bei Pinterest nach „Basic Outfits“ schauen, vielleicht kann man sich da Styling mäßig noch was abgucken 😉

      Lg Anne

  3. Liebe Anne,
    Mit Hilfe Deiner Schritt-für-Schritt Anleitung habe ich diesen Winter mit meiner ersten CW erfolgreich bestritten. Danke für diese Unterstützung!
    Auch wenn sich einige Teile als Fehlplanung erwiesen (helle Stoffhose vs. Schneematsch, Kleid vs. warten auf die Öffentlichen), ich meine Lieblingssneakers Mitte Januar in der S-Bahn vergessen habe (wo verflucht finde ich Ersatz?), so bin ich doch echt zufrieden. Einkaufen war ich kaum, ich konnte eigentlich alles aus dem bestehenden Fundus abdecken (2 akzentfarbige Longsleeves waren die einzige Ausgabe). Morgens weniger Zeit vertrödeln – mein erklärtes Ziel – habe ich dank dem übersichtlichen Inhalt des Schrankes und der Planung mit Stylebook erreicht.
    Meine Winteruniformen habe ich auch erkannt: Im Büro Anzughose/elegantere Jeans + Bluse + Strickjacke/Schal, an Tagen zuhause/mit viel Kinderaktivität Jeans + Longsleeve + Strickjacke oder Jeans + Pulli + Schal.
    Ich stecke noch in der Frühjahrsplanung, aber bei Temperaturen um 6°C taugen die ‚Wintersachen‘ noch zwei Wochen und vielleicht bekommt die helle Stoffhose mit der Lederjacke noch ihren großen Auftritt 😉
    Mach‘ weiter so, liebe Grüße,
    Uli

    1. Freut mich, dass es dir so gut geholfen hat und du deine Ziele umsetzten konntest!
      Ja das mit den weißen Hosen habe ich auch auf die harte Tour gelernt. Aber irgendwie hab ich jetzt doch wieder Lust auf ne weiße Jeans im Schrank.

      Danke für deinen lieben Kommentar!
      Lg Anne

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