Die 5 enttäuschendsten Reiseziele – und wie DU sie vermeiden kannst

5 enttäuschende Reiseziele und wie DU doch noch das Beste daraus machstAb und zu kann es auch als Travel-Lover passieren, dass man an einem Ort landet der einem so gar nicht zusagt. Meist dann, wenn man eine genaue Vorstellung und gewisse Erwartung hatte, die nicht erfüllt werden. Heute gebe ich euch meine Liste von Orten und Plätzen auf der Welt, die nicht das hielten was sie versprachen. Damit ihr aber auch etwas davon habt, außer der Zerstörung von ein paar Illusionen, verrate ich euch, wie ihr meine Fehler vermeiden könnt und so die Don’t Go’s! zu Must See’s werden.

Venedig

5 enttäuschende Reiseziele und wie DU doch noch das Beste daraus machst

Bella Italia! In diesem Falle leider nicht. Stinkig, halb versunken und voller Ratten habe ich Venedig erlebt. Hinzu kamen die unverschämt hohen Preise und das schrecklichste Hotel ever. Daher landet leider die schöne Norditalienische Stadt auf dieser Liste.

Die Lösung: sucht euch ein wunderschönes Hotel, wie das JW Marriot Venedig und überlegt genau wann ihr fahren wollt. Gute Reisezeiten für Venedig sind Mai und generell um Ostern. Dann klappt es auch mit dem Dolce Vita.

Los Angeles

5 enttäuschende Reiseziele und wie DU doch noch das Beste daraus machst

Die meist-gehypte Stadt der Welt und ich kann es einfach nicht verstehen. Rich and Beautiful habe ich fast gar nicht gesehen, dafür aber viele Penner. Generell gibt es in dieser Stadt nicht so viel zu entdecken, wie es der Europäer von seinen Städtereisen gewohnt ist. Die Stadt ist kulturell langweilig und auch noch mit der schlechtesten Infrastruktur der Welt ausgestattet.

Die Lösung: Das Umland und die Strände sind tatsächlich die Lösung des LA-Problems. Palm Springs soll sehr schön sein, wenn man nicht direkt in der Stadt der Engel wohnen möchte. Persönlich kann ich euch auch Santa Barbara sehr empfehlen.
Anstelle der Stadt solltet ihr euch viele Nationalparks (Sequoia etc.) und Strände (z.Bsp. Santa Monica) anschauen, dann wird es tatsächlich das Land in dem (Urlaubs-)Träume wahr werden.

Hurghada – Ägypten

5 enttäuschende Reiseziele und wie DU doch noch das Beste daraus machst

Ich bin einfach kein Pauschaltourist und Hurghada ist – wahrscheinlich neben den bekannten Zielen in der Türkei – das Mekka für Reisende, die ihren ganzen Urlaub in der Hotelanlage verbringen wollen. Von Land und Leuten erfährt man fast nichts, das Essen war im besten Fall durchschnittlich und die Animateure einfach nur nervig.

Die Lösung: Wieder mal geht es auch darum ein gutes Hotel zu erwischen, in dem man durchaus eine Woche verbringen wollte. Darüber hinaus kann ich allen nur wärmstens eine Nilkreuzfahrt empfehlen, dabei sieht und erfährt man viel mehr von Land und Leuten.

Seattle

5 enttäuschende Reiseziele und wie DU doch noch das Beste daraus machst

Im allgemeinen lässt sich sagen, dass ich kein wahnsinnig großer Fan von amerikanischen Großstädten bin. Vielleicht bin ich dafür zu europäisch oder aber einfach nicht genug an moderner Architektur interessiert. Seattle hat sich auf jeden Fall einen Platz in dieser Liste verdient, weil man an jeder Ecke nach Kleingeld gefragt wurde, weil das Hotel gruselig war und weil wir irgendwie nichts „zu tun“ hatten.

Die Lösung: haben wir im Urlaub selbst sogar noch gefunden und sie nennt sich Olympic-Nationalpark. Ja, das bedeutet Port Angeles und Forks und somit auch irgendwie Twighlight. Aber bevor ihr mit dem Kopf schüttelt: es ist eine unglaublich schöne Landschaft.
Einsame Straßen gesäumt von Jahrhunderte alten Bäumen, Strandpassagen und Bergseen. Nach mehr als einem halben Jahr in der Wüste SLC habe ich tatsächlich angefangen zu weinen, weil es mich so an meine Heimat erinnert hat. Vielleicht sollte ich darüber mal einen Blogpost machen?

Rückkehr zu einem Bekannten Ort

Das ist kein wirkliches Reiseziel, aber ein Fehler, den ich leider schon 2 mal begangen habe. Das Problem dabei wieder zurückzukehren ist unsere verklärende Erinnerung.
Nach einer Woche habe ich vergessen wie anstrengend der Flug war, wie nervig die Animateure am Stand und wie mittelmäßig manches Essen war. Man behält eben nur Gutes in Erinnerung. Wenn man dann auch nicht gleich im nächsten Jahr, sondern einige Jahre später – so wie in meinen beiden Fällen – zurück an den Ort, in das selbe Hotel kehrt, ist der Urlaub schon zum scheitern verurteilt.

Bei mir war es zum einen Hurghada (ich wollte unbedingt in das Hotel in dem ich als Kind so viel Spaß hatte zurück) und im zweiten Fall war es die Algarve in Portugal, die nach 5 oder mehr Jahren einfach völlig dem Massentourismus unterlag und viel Charme eingebüßt hatte.

Die Lösung: Wenn ihr nach mehreren Jahren doch mal wieder zu einem Lieblingsziel zurückkehren wollt, dann sucht unbedingt nach einem anderen Hotel. Schaut bei Booking.com nach gut bewerteten Hotels und guckt euch die aktuellsten Erfahrungen der Sehenswürdigkeiten bei TripAdvisor an, dann klappt es auch mit Wiederhoungstaten!

Was sind eure Reiseflops? Und was eure Tipps um aus diesen Reisezielen doch noch das Beste zu machen? Lasst es mich wissen!

3 thoughts on “Die 5 enttäuschendsten Reiseziele – und wie DU sie vermeiden kannst

  1. Du tust Seattle unrecht – für eine amerikanische Großstadt ist es doch sehr „europäisch“ was die Mentalität der Bewohner angeht, die Kaffeekultur ausgeprägt: Home of Starbucks (!), aber auch viele kleine Röstereien, wunderbare Buchhandlungen, der U-District (rund um die University of Washington) lebhaft – mit vielen Kneipen in denen häufig Live-Musik gespielt wird. Der Pike Place (Fischmarkt) und die guten, bezahlbaren Restaurants (teils mit großartiger Aussicht auf den Puget Sound oder den Lake Washington) müssten auch Dir als Foodie gefallen. Und wo wir schon beim Wasser sind – überall in Seattle gegenwärtig! Wassersport aller Art ist möglich. Und innerhalb kürzester Zeit – und das ist der einzige Punkt bei dem ich Dir Recht gebe – ist man im Umland in der „Wildnis“ der diversen National Parks.
    http://seattle.about.com/od/outdoors/tp/National-Parks-Near-Seattle.htm
    Gib der Rainy City nochmal eine Chance!
    Liebe Grüße, Ulrike

    1. Hi Ulrike,
      das mit den Reiseflops ist immer so eine Sache. Ich kenne viele die Las Vegas zum Beispiel ganz schrecklich finden, ich hingegen mochte die Stadt sehr. Oft bleibt einem der erste Eindruck in Erinnerung und für Seattle war das bei mir eben vor allem unser schreckliches Hotel. Eine Chance geben würde ich aber allen Destinationen, die ich hier genannt habe, nochmal. Vorallem – wie du gesagt hast – die Restaurants in den USA sind tatsächlich ein Grund immer wieder dorthin zu reisen ;)
      Danke dir auf jeden Fall für deinen Kommentar!

      Viele Grüße,
      Anne

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