Random Monday #9 – Was ich von meiner ersten Capsule Wardrobe gelernt habe

 Capsule Wardrobe Tipps

Die ersten drei Monate mit Capsule Wardrobe sind vorbei. Schwierigkeiten beim Minimieren meiner Garderobe hatte ich nicht. Nachdem ich alles aussortiert hatte, was mir nicht mehr gefiel oder passte, war ich sogar unter den 36 empfohlenen Teilen. Aber was war denn nun das Schwierige?

  • Ich habe gemerkt, dass mir die ‚Completer Pieces‘, auf Deutsch Vervollständiger Teile, fehlen.

Wer den Beitrag über die 3 Teile Regel gelesen hat, weiß welche Kleidungsstücke ich damit meine: Blazer, Strickjacken, Kimonos, Westen! Eben jene Stücke die das Outfit vervollständigen und einen Look daraus machen. Daraus ergibt sich auch die 2. Lektion die ich gelernt habe

  • Zu viele Pullover. So warm sie sein mögen sind sie einfach nicht vielseitig genug!

Wenn man die Zwiebeltaktik anwendet, dann sieht man immer gut angezogen aus und ein schöner Cardigan kann, wenn er gut ausgewählt ist, zu jedem T-Shirt angezogen werden. Bei einem Pullover sieht das anders aus, die Shirts verschwinden aus dem Blickfeld und es wirkt als hätte man zum tausendsten Mal das selbe Outfit an!

  • Zu wenige Accesoires. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich mich mit Schmuck, Gürteln und Co schwer tue und daran muss ich unbedingt arbeiten.

Denn auch Schmuck kann ein oben erwähntes Completer Piece sein und das Outfit weniger langweilig machen. Ich denke das mit dem Schmuck ist nur eine Gewohnheitssache.

Das waren sie, meine Lektionen nach drei Monaten mit der Capsule Wardrobe. Habt ihr ähnliches oder ganz anderes erlebt? Dann hinterlasst doch einen Kommentar und erzählt mir davon! Und übermorgen erwartet euch dann ein Blick in meine Sommer Capsule Wardrobe. Ich bin schon aufgeregt ob sie euch gefällt.
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8 thoughts on “Random Monday #9 – Was ich von meiner ersten Capsule Wardrobe gelernt habe

  1. Ich bin gerade dabei mir auch eine Casule Wardrobe aufzubauen und habe beim googlen deinen Blog (großes Lob hierfür!) entdeckt, schön mal was deutsches drüber zu lesen.. Um zum eigentlichen Thema zu kommen; der Tipp mit den Pullovern ist toll! Ich trage im Winter fast nur die Jeans-Pulli-Kombination, aber eine Cardigan oder die Zwiebeltaktik werde ich jetzt auch mal probieren. Danke!

  2. Hallo Anne, auch ich hab schon des Öfteren auf Pinterest von den Capsule Wardrobes gelesen und mich davon inspirieren lassen. Ich finde deinen Blog auch super und sehr hilfreich! *****

  3. Hi Anne.

    Ich habe mich das erste Mal im Herbst 2015 mit dem Thema CW auseinander gesetzt. Da habe ich dann schon einmal grob für eine Saison angefangen, es danach dann aber irgendwie nicht mehr durchgezogen, obwohl ich vom Prinzip dennoch begeistert war. Ich glaube ich hatte erstens das Problem, dass mir mein eigener Stil noch nicht so bewusst war und zweitens, dass ich in der Mitte des Jahres 2016 einfach nie Geld zum Shoppen übrig hatte, weil auch ich gerne reise 🙂 Lange Rede, kurzer Sinn: Im Herbst letzten Jahres habe ich dann wieder mit CW angefangen und mir eine komplette Garderobe aufgebaut, weil mir von meinen alten Sachen fast nichts mehr gefiel. Im Winter habe ich dann bis auf ein paar neue Pullis die Herbst-Sachen einfach weiter getragen, war aber irgendwie unglücklich damit. Da habe ich dann auch wieder gemerkt, dass sich mein Stil einfach verändert hatte und die Teile nicht mehr so gut zu mir passten (bis auf die Neuen natürlich). Ich fühlte mich im Herbst einfach deutlich besser angezogen. Jetzt, für den Frühling, stand wieder fleißiges Planen an.

    Was soll ich sagen, wieder sind 95 % der Teile aus der „alten Kollektion“ rausgeflogen und vieles Neues musste her. Aber diese Saison habe ich den monochromen Stil für mich entdeckt, daher denke ich, werde ich lange etwas von den geshoppten Teilen haben, weil sie doch sehr Basic sind. Mein derzeitiger Umfang beträgt 15 Teile und ich bin zufrieden. Daraus lässt sich bestimmt einiges kombinieren.

    Und nun nochmal, lange Rede, kurzer Sinn: Ich wollte einfach noch mehr über das Thema wissen, weil ich glaube, dass es bei mir noch besser laufen könnte (mein Problem ist, dass ich neue Teile oft toll finde, aber dieses Gefühl so schnell wieder verfliegt und dann finde ich sie wieder langweilig…). Ich bin dann auf deinen Blog gestoßen und habe erstmal ein Stoßgebet geschickt, weil es ENDLICH mal einen ausführlichen Blog zum Thema gibt, der sich auf Deutsch damit befasst. Und was soll ich sagen? Die letzten paar Stunden habe ich mich Link für Link durch deinen Blog geklickt und war total fasziniert, womit du dich so beschäftigst, und wie hilfreich deine Tipps sind! Ich war echt von Seite zu Seite faszinierter weil ich dachte: VERDAMMT! Das kannst du einfach gut gebrauchen 🙂 Und du hast auch immer so tolle Links gesetzt, dass man gar nichts übersehen konnte!!! Ich glaube, ich habe heute deinen kompletten Blog gelesen, haha 😀

    Also an dieser Stelle ein ganz großes Lob an dich und deinen Blog! Deine Inhalte hier sind wirklich Gold wert und haben mir immens weiter geholfen. Ich bin definitiv jetzt öfter hier und begleite dich gerne bei deinem weiteren CW Projekt 🙂

    Liebe Grüße
    Jasmin

    1. Oh mein Gott, danke für diesen unglaublich lieben und langen Kommentar!Da geht einem wirklich das Herz auf. Am schönsten ist es wirklich immer, wenn ich jemandem mit meinen Beiträgen helfen konnte.
      Ich weiß auch genau was du meinst bezüglich der neuen Sachen, die man dann am schönsten findet nur um sie nach ein paar Wochen langweilig zu finden. Problem ist eben, dass diese meist dem gerade getragenen Trends entsprechen und man nach 3 Monaten von ihnen gelangweilt ist. Gute Basics mit denen man diese neuen Errungenschaften kombinieren kann, sind daher meiner Erfahrung nach am wichtigsten. Eventuell ist auch die 5 Piece French Wardrobe in Kombination mit der Capsule Wardrobe was für dich? Das wäre nämlich eine Kombination aus klassischen Teilen und ein paar sehr trendigen Teilen, die du nach der Saison wieder austauschen könntest. Wenn ich von austauschen spreche meine ich auch: pack sie für die nächste Saison erstmal weg und schau sie dir nach den 3 Monaten Pause nochmal an, vielleicht gefallen sie dir ja dann wieder?

      Lg und nochmal vielen Dank!
      Anne

      1. Die 5 piece french wardrobe fand ich auch schon echt interessant! Ich glaube, es braucht erstmal alles seine Zeit, bis man sich selbst gut genug kennengelernt hat und versteht, was man mag. Oft greift man ja unterbewusst auch schon zu den richtigen Teilen. Wenn die Basis steht, an der man ja mehr oder minder lange feilen muss, dann kann ich mir vorstellen, auch mal „Variationen“ auszuprobieren, die evtl. besser zu mir und meinem Verhalten passen.

        Ich habe mich in den letzten Tagen so stark mit dem Thema auseinander gesetzt, ich glaube ich muss das nun erstmal „sacken lassen“ und ein bisschen Abstand gewinnen, sonst kann dabei glaube ich keine vernünftige Entscheidung getroffen werden. Ich bin gespannt, wohin mich die CW dieses Jahr so führt und was ich am Ende des Jahres gelernt habe. Ich habe mir aus deinen und vielen anderen tollen Tipps eine Art „Anleitung“ erstellt, die ich mir in meine Notizseiten im Kalender geschrieben habe – so sind sie immer bei mir 🙂 Freue mich auf weitere Posts von dir!

        LG Jasmin

        1. Ja das mit dem „sacken lassen“ ist auch immer ne gute Idee. Würde mich freuen, wenn du ab und zu vorbei schaust und nen Kommentar zu deinem Fortschritt dalässt. Das interessiert mich nämlich auch immer, was ihr dabei so lernt und was euch geholfen hat etc.

          Lg Anne

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