Random Weekly Stuff #15

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Gemacht

Neben unserer kleinen Ausmistaktion haben wir die Woche das sch├Âne Wetter genossen.┬áEis, botanischer Garten, noch mehr Eis und Park waren angesagt.

Wo es hingeht?

So jetzt verrate ich euch wo es diese Woche f├╝r uns hingeht: es wird Portugal! Es war eh dieses Jahr geplant Lissabon in all seiner Sch├Ânheit noch einmal zu erleben. Aus zwei Gr├╝nden: es ist warm und es ist g├╝nstig! Wie sehr ich mich freue nochmal alles meinem Freund zeigen zu k├Ânnen glaubt ihr mir ja sowieso nicht.

Normalerweise bin ich gar nicht der Typ daf├╝r ein- und dasselbe Reiseziel nochmal zu w├Ąhlen, aber Lissabon hat mich letztes Jahr wirklich verzaubert. Mehr k├Ânnt ihr┬áhier und hier lesen.

├ťber unsere Generation

Nachdem ich von einigen Burn-Outs und Ausstiegen in meinem Umfeld geh├Ârt habe, frage ich mich in letzter Zeit oft, ob es unserer Generation vielleicht einfach zu gut geht? Und damit meine ich mich eingeschlossen.

Ich bin – wie so viele, aber nat├╝rlich nicht alle, aus unserer Generation- gut ausgebildet, unbeschwert und frei aufgewachsen immer in dem Glauben, dass ich alles werden kann was ich nur m├Âchte. Und genau an dem Punkt an dem man ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden soll – sprich einen 9-to-5 Job antritt, fragt sich unserer Generation: das soll es jetzt sein? Das soll das sein worauf uns unsere Lehrer, unsere Eltern und die Popkultur vorbereitet haben? Mit den gro├čen Parolen von Freiheit und „Du kannst alles werden was du willst“ hat das leider nicht mehr viel zu tun. Und die, die keine Kinder haben und damit nur Verantwortung f├╝r sich selbst; die steigen im besten Fall aus. Werden Digitale Nomaden, machen sich Selbst├Ąndig oder werden im schlimmsten Fall unzufrieden und depressiv.

Wenn ich etwas gelernt habe, dann das Freiheit auch viele Fragen, Zweifel und Verantwortung mit sich bringt. Aber manchmal m├Âchte ich mir und meiner Generation auch zurufen: Leute, das ist nur so weil es uns zu gut geht. Nur weil wir die Zeit und den Luxus haben ├╝ber solche Erste-Welt-Probleme ├╝berhaupt nachzudenken. Denn erst in den Gedanken und im Kopf entstehen diese Probleme.

Trotzdem glaube ich dass es f├╝r die Gesellschaft und Politik eine gro├če Herausforderung wird mit solchen Generationen (die nachfolgenden werden wohl kaum anspruchsloser) gro├č und ihnen gerecht zu werden. Was denkt ihr ├╝ber dieses sehr komplexe Thema? Denkt ihr es ist, weil Erwartungshaltung und Realit├Ąt einfach nicht zusammenpassen? Oder erlebt ihr gar nicht so viele Burn-Outs und Aussteiger in eurem Umfeld?

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One thought on “Random Weekly Stuff #15

  1. Portugal – uii, wie sch├Ân, ich w├╝nsche euch dann mal einen tollen Urlaub! Ôś║

    Und zu Deinem interessantem Thema Burnout bzw. Aussteiger: Hmm, ich denke, diese beiden Gruppen muss man schon unterscheiden. Ein Burnout h├Ąngt in der Regel damit zusammen, dass man mit gro├čem Eifer eine T├Ątigkeit beginnt und aufgrund st├Ąndiger ├ťberlastung irgendwann nicht mehr dazu f├Ąhig ist, in die notwendige Erholungsphase zu wechseln. Nat├╝rlich besteht gerade bei der Gruppe der gut Ausgebildeten eine gr├Â├čere Gefahr f├╝r dieses Leiden. Schlie├člich m├Âchte man ja anwenden, was man gelernt hat, zeigen, was man kann, der Chef erwartet auch Topleistung – und nicht nur im Beruf soll alles perfekt sein, sondern auch im Privaten. Und der Druck sowie die Anforderungen im Arbeitsleben haben in den meisten Bereichen im Vergleich zu fr├╝her durchaus ordentlich zugenommen. Das Hamsterrad rotiert, bis irgendwann die rote Lampe leuchtet – und K├Ârper und Seele nicht mehr k├Ânnen. Das ist aber sicher nicht nur ein Leiden der jungen Generation.

    Bei der Gruppe der Aussteiger liegt in meinen Augen mehr die bewusste Entscheidung zugrunde, nicht Teil eines Hamsterrades bzw. Systems zu sein und sich selbstbestimmt f├╝r etwas anderes zu entscheiden. Da spielt dann auch eine Rolle, dass sowohl das Gef├╝hl f├╝r sich selbst als auch f├╝r die offen stehenden M├Âglichkeiten im Vergleich zu fr├╝heren Zeiten zugenommen hat. Und ein Jahr lang mal vom Berufsleben auszusteigen und sich dann vielleicht die Welt anzusehen oder mobil mal hier, mal da zu arbeiten w├Ąre ja fr├╝her nicht so leicht gegangen. Sicherlich erwarten viele junge Leute heute auch mehr von ihrem Leben als noch die Gro├čeltern. Hierf├╝r ist nat├╝rlich der h├Âhere Lebensstandard und Informationsstand schon auch ein Faktor.

    Mit dem, dass sich heute so viele M├Âglichkeiten f├╝r junge Leute auftun und damit durchaus das Leben ganz sch├Ân verkomplizieren k├Ânnen, da hast Du auf jeden Fall recht. Fr├╝her war der Lebensweg meist ziemlich klar vorgezeichnet. Heute jung zu sein kann daher ganz sch├Ân verwirrend und anstrengend sein.

    So, ich sehe, jetzt habe ich tats├Ąchlich einen ewiglangen Monsterkommentar fabriziert, hui. Na, man sieht, das Thema gibt was her *lach*. Bin gespannt, ob hierzu noch andere Ansichten kommen. Also, dann noch liebe Gr├╝├če

    Hasi

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